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08. Mai, 2011

Das Ziel ist es, jeden Tag zu schreiben.
Das Ziel ist es, wieder den Weg zu finden, wieder den Weg vor mir zu sehen.
Das Ziel ist es, wieder in die aktuelle Storyline einzutauchen.
Das Ziel ist es mich an das Schreiben wieder zu gewöhnen.
Das Ziel ist es, mein Ich wieder zu finden, das doch immer schon nur schreiben wollte.
Das Ziel ist es, meine Ablenkbarkeit zu besiegen. das Ziel ist mich nicht mehr mit Ausreden vorm Schreiben zu drücken.
Das Ziel ist es, mich nicht mehr gegen die harte Arbeit, die das Schreiben bedeutet, zu sträuben.
Das Ziel ist es, mich nicht (mehr) von schlechter Kritik vernichten zu lassen.
Das Ziel ist es, den Stimmen, die sagen, ich hätte ohnehin nicht das Zeug dazu, nicht zuzuhören.
Das Ziel ist es, mein Ziel zu erreichen.
Das Ziel ist es, bis Ende Sommer das Manuskript fertig zu haben.
Das Ziel ist es, so nah an der Geschichte dran zu bleiben, dass ich ihr zuhören kann, wie sie mir von sich aus erzählt, wie es weiter geht.
Das Ziel ist es, die Motivation und Tatkraft zu entwickeln, die dieser Beruf braucht.
Das Ziel ist es, nicht mehr hundert andere Dinge zu finden, die ich noch machen “muss”, bevor ich schreiben werde.
Das Ziel ist es, hier und heute damit anzufangen, das Schreiben (wieder) zu der wichtigsten Sache in meinem Leben zu machen.
Das Ziel ist es, diese Willenskraft nach außen zu tragen, sodass es mir gelingt, die richtigen Menschen anzuziehen.
Das Ziel ist es, keinen Tag mehr nicht schreiben zu wollen.
Das Ziel ist es, das Nichtschreibenwollen an diesen Tagen übergehen zu können und trotzdem zu schreiben.
Das Ziel ist es, wenn ich mich nicht danach fühle, erst recht zum Stift zu greifen und zu schreiben, weil es mir danach besser gehen wird.
Das Ziel ist es, nach dem Schreiben wieder ganz genau zu fühlen, wo mein Weg ist.
Das Ziel ist es, die Figuren meiner Geschichten zu meinen besten Freunden zu machen.
Das Ziel ist es, der Welt zu zeigen, dass ich ehrgeizig genug sein kann, es zu schaffen.
Das Ziel ist es, meine nagenden Selbstzweifel so lange zu ignorieren, bis sie verstummt sind.
Das Ziel ist es, den Zweiflern draußen zu beweisen, dass etwas in mir steckt, das Gehör finden soll.
Das Ziel ist es, mich jeden Tag hinzusetzen, und einfach drauf los zu tippen.
Das Ziel ist es, meinen Lebensplan ab jetzt wieder aktiv in die Hand zu nehmen.
Das Ziel ist es, zu erkennen, dass es nie zu spät ist, wenn ich etwas wirklich will.
Das Ziel ist es, Menschen auf mein Können aufmerksam zu machen.
Das Ziel ist es, mir die Unterstützung holen zu können, die ich auf meinem Weg brauche.
Das Ziel ist es, zu wissen, dass Leidenschaft und Können manchmal nicht reicht.
Das Ziel ist es, diese Anlage in mir, die das Schreiben ist, nicht ungelebt verkümmern zu lassen.
Das Ziel ist es, die harte Arbeit nicht mehr zu vernachlässigen, weil ich glaube, es wird sich schon irgendwann ergeben.
Das Ziel ist es, zu akzeptieren, dass der Spruch: Erfolg ist 10% Inspiration und 90% Transpiration zu 100% stimmt.
Das Ziel ist es, nicht mehr blauäugig zu glauben, schon irgendwann entdeckt zu werden, auch ohne Anstrengung.
Das Ziel ist es, bereit dafür zu sein, alles zu tun, und auch mir einzugestehen, wenn ich einmal nicht mehr weiter komme.
Das Ziel ist es, auch dann noch zu wissen, wo ich mir das herholen kann, was mich weiter bringt, um Hindernisse als Wachstumschancen zu sehen.
Das Ziel ist es, an mich zu glauben und einfach meinen Weg zu gehen, wie unkonventionell er auch ist.
Das Ziel ist es, auch Kritik die mir begegnet, in konstruktiven Antrieb umzuwandeln, um stetig an meinem Schreiben zu arbeiten.
Das Ziel ist es, der Welt meine Bereitschaft für vollen Einsatz zu zeigen.
Das Ziel ist es, die Bequemlichkeit abzulegen, die mich bisher an so vielen Tagen einfach nicht schreiben ließ.
Das Ziel ist es, die Freude, die ich beim Schreiben empfinde, so zu transportieren, dass der Leser sie bei jedem Wort spüren kann.
Das Ziel ist es, zu spüren, dass noch viele Geschichten in mir sind, die ich schreiben will.
Das Ziel ist es, so gut zu werden, dass diese Geschichten viele Leser finden.
Das Ziel ist es, zu erkennen, das sich ein Ziel habe und dass dieses Ziel heißt: publizierte Autorin zu sein.
Das Ziel ist es, dieses Ziel nie wieder aus den Augen zu verlieren.

Kommentar zu diesem Beitrag

Peter H. Gogolin

schrieb am Mai 8, 2011 um 7:28 pm Uhr

Hallo,

ich fand Ihren Blog-Eintrag zufällig via Facebook. Ich wollte nur schnell einen Gruß hinterlassen und sagen, dass ich das alles sehr gut und richtig finde. Halten Sie durch! Wenn Sie sich so auf Ihr Ziel ausrichten, dann werden Sie es auch erreichen.

Ganz herzlich
Peter H. Gogolin

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