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26. April, 2011

Worte für ein Free Writing Piece waren es auch heute. Aber ich werde mich nicht mehr zerfleischen, wenn es in meinem Romanprojekt nicht so weiter geht, wie ich es mir vorgestellt habe. Denn der Druck den man sich selber macht, der verscheucht jede Muse die vielleicht grade im Landeanflug auf die linke Gehirnhälft gewesen wäre. Und so sammle ich weiter meine Natalie Goldberg inspired free writing pieces und freue mich einfach darüber, dass ich wieder schreibe. Und wer weiß, vielleicht komme ich demnächst nicht nur durch die tägliche Schreibpraxis wieder zu meinem Romanprojekt, sondern komme vielleicht auch drauf, dass ich vieles von den einfach so dahingeschriebenen Fetzen Kreativität auch in mein aktuelles Buch einbauen kann. Irgendwie findet das Buchprojekt sicher zu einem Ende. Davon bin ich nach wie vor überzeugt. Und so wird es auch sein.

Eure
VSM

23. April, 2011

Wieder hab ich nicht geschrieben heute. Obwohl ich es mir vorgenommen habe.
Aber irgendwie dachte ich, um in meinen Plot wieder besser rein zu kommen, möchte ich vorher noch mal lesen, was ich bis dato geschrieben habe. Und das hab ich gemacht. Gelesen. Den ganzen Tag. So viel ist es schon. Was mich sehr freut. Und auch stolz macht irgendwo. Denn es ist eine gute Basis, an die ich ab jetzt (okay, ab morgen) anknüpfen kann. Denn jetzt habe ich den Zugang wieder gefunden, weiß wieder wo ich aktuell im Plot bin und mein Gehirn beginnt schon wieder Bilder und Szenen auszuspucken. Die ich aufschreiben werde. Ab morgen. Weil heute habe ich nur gelesen. Aber auch das war wichtig. So kann ich morgen nahtlos anknüpfen. So als wären die tatenlosen, wortlosen Monate nicht passiert. Hoffentlich werde ich dadaurch auch vergessen, dass ich acht Monate mit schriftstellerischer Untätigkeit verschwendet habe- was mir heute noch bewusster wurde, jetzt wo ich merke, wie stark das Manuskript doch wirklich ist. Mit Abstand betrachtet sogar. Zwar von mir, schon klar, und deswegen niemals objektiv. Aber kritisch war ich schon immer, und werde immer sein was meine eigene Schreibe betrifft. Aber ich kann wirklich behaupten, ich bin gut unterwegs- und nehme den Faden wieder auf, den ich vor langer Zeit (warum eigentlich?) fallen gelassen habe.

Auf gutes Gelingen also!
Eure
VSM

26. März, 2010

Der Frühling hat endlich in Wien Einzug gehalten. Und selbst wenn alle Wetterfrösche unisono quaken, dass nächste Woche wieder ein Kälteeinbruch auf uns zu kommt- meine Lebensgeister sind geweckt. Ich fühl mich großartig!
Teils liegt das bestimmt daran, dass nach so vielen Jahren mein Buch endlich den Weg in die Veröffentlichung und somit an die Öffentlichkeit geschafft hat. Das Gefühl, das man dabei empfindet, wenn man sein Buch, seine niedergeschriebenen Gedanken bei Amazon im Sortiment sieht, kann man gar nicht beschreiben. Das ist auch nichts, was man nachvollziehen kann, wenn man es nicht schon selbst erlebt hat. Und ich erlebe es nun seit dem 3.März, und es ist wie eine Welle der Zufriedenheit, die mich  mit der Veröffentlichung erfasst hat. Mich überschwemmt hat, vollkommen mit Haut und Haaren erfasst hat sie mich.

Doch darin liegt aber auch schon das Problem. In mir wächst langsam der Verdacht, dass Veröffentlichen süchtig macht.
Ich kann gar nicht genug von diesem Gefühl bekommen, so sehr genieße ich es, dass ich schon fieberhaft nach dem nächsten Thema suche, dass groß genug ist, sprich 75000 oder mehr Worte braucht, um erzählt zu werden. Denn die Frühlingsgeister sind mir direkt in die Finger geschossen- es kribbelt und kitzelt. Ich kann sie kaum still halten, sie flitzen über die Tastatur ohne jegliche Kontrolle meinerseits. Wiederum ein tolles Gefühl. Ich sehne mich jetzt schon nach dem Gefühl, dass ich hatte, während TraumLebensTraum entstand. Die endlosen, zutiefst erfüllten Sommertage auf der Terrasse mit meinem Laptop, meine Finger haben Mühe die Bilder in meinem Kopf, die rasend schnell vorbei ziehen, rechtzeitig in Worte umgewandelt zu Papier zu bringen. Die Stunden fliegen an mir vorbei- und kaum habe ich einmal vom Bildschirm aufgeschaut ist es bereits Abend. Unglaublich befriedigend war es, die geschriebenen Seiten des Tages vor sich am Computer noch mal runter zu scrollen und sich dann entspannt zurück zu lehnen. Wieder einen großen Schritt geschafft.

Und das Schönste daran? Es fühlte sich keinen einzigen Tag davon nach Arbeit an.
Eher nach einer Notwendigkeit meines Geistes, er konnte gar nicht anders, als zu schreiben, atemlos den Bildern in meinem Kopf hinterher zu tippen, bevor sie verloren gehen.

Ich spüre es- bald ist es wieder so weit. Der nächste Sommer wird ein Schreibsommer. Endlich!
Fragt sich nur, finde ich ein Thema bevor meine Finger in den Ruhestreik treten?

Vorschläge, anyone?

Eure VSM

16. März, 2010

Heute habe ich etwas Besonderes für euch!

Ich hab mir gedacht, um euch die Entscheidung für den Kauf meines Buches ein wenig zu erleichtern,
sprich: euch neugierig zu machen, stelle ich euch hier einfach mal eine Leseprobe ein.

Ich wünsch euch allen eine möglichst schöne, erfolgreiche, lebenswerte Woche!

Eure VSM

12. März, 2010

Ein erhebendes Gefühl, wenn man diverse Buchläden nicht mehr nach Lesestoff durchstöbert,
sondern stattdessen auf das eigene Buch stößt!

Um euch die Suche zu erleichtern habe ich hier mal die Links eingefügt:

Wer Interesse hat, kann es hier oder auch hier bestellen.
Oder alternativ könnt ihr auch in die Buchhandlung eurer Wahl gehen, und das Buch dort bestellen-
es sollte dann in der Regel innerhalb von ein paar Werktagen dort auf euch warten.

Viel Spaß beim Lesen!
Eure
VSM

Ps. Über Feedback freue ich mich immer!

23. Februar, 2010

…Denn ich platze gleich vor Stolz.

Endlich ist es da. Handlich, soft(es) Cover, auffallend türkis, mit vielversprechenden Lettern am Deckel.
Na? Genau! Mein Ansichtsexemplar. Und wie ansehnlich es geworden ist. Vorne ein Verwirrspiel aus Buchstaben, so auffällig, dass man den eigentlichen Titel (plus Autorenname) erst beim zweiten Mal hinsehen entdeckt. Ein Bild für Götter.
Aber so geht es wohl jedem erstveröffentlichten Autor- so wie ich mich jetzt fühle. Könnte Bäume ausreissen, die Wurzeln gleich mit. Wunderschön anzusehen, mein erstes Cover, und die Schrägansicht erst- wenn man es so hält, dass das Cover gleichzeitig mit dem Buchrücken zu sehen ist. Alle 264 Seiten of it. Ein Kunstwerk.

Jaja, ich weiß- Selbstlob und so weiter. Aber ein bisschen darf ich noch stolz sein. Jawoll.  Dann bin ich wieder ruhig- und warte auf den Tag der tatsächlichen Veröffentlichung.

Da fällt mir ein… ich hab den Buchvertrag garnicht mit meiner gravierten Feder unterschrieben. Schade. Wäre stilvoll gewesen. So war´s ein schnöder Kuli. In Schwarz. Wenn schon Vertrag, dann auf edel, bitteschön.

Es freut sich

Eure VSM

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